Heilpraktiker Nürnberg
Neuraltherapie
Bei der Neuraltherapie wird ein örtliches Betäubinsmittel (Lokalanestetikum) unter die Haut (Quaddeln), in sog. Störfelder (z.B. Narben), in bestimmte Körpersegmente (Headsche Zonen) oder an Nervenenden bzw. Nervengeflechte des Körpers gespritzt. Meist wird Procain oder Lidokain verwendet. Dabei soll die Neuraltherapie durch Fernwirkung auch an entfernten Stellen eine Heilwirkung entfalten (Sekundenphänom) und das vegetative Nervensystem beeinflussen können. So gesehen handelt es sich bei der Neuraltherapie um eine Regulations- und Umstimmungstherapie, bei der gestörte Regelkreise des Körpers beeinflusst werden sollen. Der Arzt oder Heilpraktiker möchte den Teufelskreis Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung – Schmerz durch die Neuraltherapie unterbrechen und die normale Leitungsfähigkeit der gestörten Nervenbahnen wieder herstellen.
Maßgeblich wurde die Neuraltherapie Anfang des 20. Jahrhunderts von den Berliner Ärzten Walter und Ferdinand Hunecke entwickelten und bekannt gemacht, besonders die Störfeldtherapie. Sie gingen davon aus, dass es sich bei den sog. Störfeldern um chronische Entzündungszustände handeln, die den Gesamtorganismus „energetisch“ schwächen und dabei Beschwerden in anderen Körperbereichen hervorrufen.
Die Neuraltherapie ist nicht ganz ungefährlich. So wurde im Laufe der Jahre immer wieder von zum Teil schweren Komplikationen berichtet.
Heilpraktiker für Neuraltherapie im Großraum Nürnberg:
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